Schui im Woid

Schullandheimaufenthalt der Klasse 5b in Habischried

Vom 12. bis 14. Juni fuhr die Klasse 5b, gemeinsam mit ihren Lehrerinnen Frau Breuer und Frau Bielmeier sowie Herrn Sascha Rösler, in den Bayerischen Wald ins Schullandheim. Begeistert von den Zimmern, dem Essen, der Umgebung, der Ausstattung des Schullandheimes sowie der Freundlichkeit der Heimleiterin Frau Michalczyk genossen die Kinder ab der ersten Minute ihre drei gemeinsamen Tage.

Allein die Busfahrt, um das überflutete Deggendorf herum, hinterließ bleibende Erinnerungen. Doch auch an den Braunbären im Nationalparkzentrum Lusen werden die Schüler noch lange denken.

Ebenso an den weltweit größten Baumwipfelpfad, mit 1300 m Länge, auf den sich die mutigsten Schüler am Ende des ersten Tages noch wagten. In schwindelerregende Höhe  von 44 m ging es dort hinauf. Doch wer es geschafft hatte, wurde mit einem beeindruckenden Blick über den gesamten Bayerischen Wald belohnt.

Am zweiten Tag wurde zum Fuße des Geißkopfs gewandert. Dort durften alle so oft sie wollten und konnten mit dem Lift zur Mittelstation und mit der Sommerrodelbahn zurück zur Talstation fahren. Für dieses Highlight wurde sogar so manche Höhenangst überwunden.

Nach dem Mittagessen durften die Schüler sich im Bogenschießen ausprobieren. Wie unsere Vorfahren in längst vergangenen Zeiten durften die Jungen mit echten Stahlspitzen schießen und zeigen, wer ein guter Jäger geworden wäre.

Während nach dem Bogenschießen die meisten Kinder die Zeit nutzten, um mit ihren Freunden ausgiebig Fußball zu spielen, zu plaudern oder sich in die Steinhöhle hinter dem Schullandheim zurückzuziehen, bereiteten vier Schüler und Frau Breuer unauffällig eine Nachwanderung vor. Im Wald, rings um das Schullandheim herum, wurde eine Spur aus Knicklichtern gelegt, die in der Nacht den Weg weisen sollte. Keiner der anderen wusste etwas. Es wurde gewartet, bis es stockfinster war. Nachdem das Lagerfeuer gelöscht, das letzte Stockbrot aufgegessen und eigene Fackeln gebaut wurden, ging es dann in den dunklen Wald. Erst um 23.30Uhr kehrten alle aufgeregt und erschöpft zugleich von der Lichter-Nachtwanderung  zurück. Neben den Knicklichtern waren da auch noch die Sterne, die den Weg zum Schullandheim zurückgeleuchtet hatten.

Alles in allem waren es drei wunderschöne Tage mit perfektem Wetter, die allen Beteiligten in guter Erinnerung bleiben werden.