Schüler durchlaufen Aids-Parcours

Die Zahl der neu gemeldeten HIV-Infektionen in Deutschland ist im vergangenen Jahr weiter gestiegen. Um dieser Entwicklung Rechnung zu tragen, haben die Jugendsozialarbeiterinnen an Schulen, Patricia Reinecke und Susanne Asbeck-Kawasch, die Sozialpädagogin der Stadt, Jutta Wolf, und Streetworkerin Cornelia Berger in den Räumen der offenen Ganztagsbetreuung der Stadt einen Projekttag zum Thema HIV und Aids mit Schülern aus den Klassen 8/9 und 9 durchgeführt. Sozialpädagogin Sabine Eggersdorfer von der Aidsberatungsstelle Niederbayern hatte dazu einen Aids-Parcours mit fünf Stationen aufgebaut. Darin gab es viele Informationen zu Übertragungsrisiken, Verhütung und Lebensgestaltung mit einer HIV-Infektion. Die interessierten Schüler konnten an einzelnen Stationen mit ihrem erworbenen Wissen glänzen. Die beiden Klassenlehrer, Claudia Baumgartner und Michael Weigand nahmen gerne weitere Informationsmaterialien in Empfang, um das Thema im Unterricht zu vertiefen.
Um die Wichtigkeit dieser Veranstaltung zu unterstreichen, fanden sich auch Schulreferentin Anita Hölzl, Hans-Dieter Hellwig, Leiter der SJV, Josef Mühlthaler von der Katholischen Jugendfürsorge und Bürgermeister Wolfgang Grubwinkler an der Johannes-Still-Schule ein. Unser Schulleiter Werner Hacker ließ sich zusammen mit den Gästen umfassend über das Gemeinschaftsprojekt informieren. Aufgrund der großen Resonanz wäre es, so die Verantwortlichen, äußerst wünschenswert, das Projekt künftig regelmäßig ab der 8. Jahrgangsstufe für alle Schule anzubieten. Das Angebot der Beratungsstelle stehe allen Schulen im Einzugsbereich auf Anfrage kostenlos zur Verfügung.

(Text und Bild: Weigand)