Abschlussfahrt nach Berlin

 

Die beiden Abschlussklassen der Johannes-Still-Schule und Schüler der Berufsschulstufe der St.-Rupert -Schule machten sich zusammen auf den Weg in die Bundeshauptstadt.
Den beiden Klassenlehrern, Matthias Huber und Michael Weigand, standen mit Birgid Weißhartinger und Manuela Rembeck zwei erprobte Reiseleiter zur Seite, die die Klassen schon lange kennen und sie gerne auf ihrem Großstadttrip begleiteten.
Einige Programmpunkte absolvierten die beiden Schulen zusammen. Gleich am ersten Tag unternahmen die beiden Gruppen eine gemeinsame Stadtrundfahrt, bevor am ersten Abend ein Highlight folgte. Die Schüler konnten, eingeladen von Max Straubinger, dem Bundestagsabgeordneten unseres Stimmkreises, den Plenarsaal des Bundestages und die Reichstagskuppel besichtigen. Bei untergehender Sonne war der Blick über Berlin besonders eindrucksvoll. 

 

 

Zuvor nutzten die Schüler die Gelegenheit, ihrem Abgeordneten Fragen zur Politik zu stellen.
Der Schwerpunkt der Abschlussfahrt lag auf einem politischen Programm. Der Besuch des Bundesrates, der Gedenkstätte Berliner Mauer sowie eine Führung durch das ehemalige Stasi-Gefängnis Hohenschönhausen standen auf der Tagesordnung. Bei einer Führung im Jüdischen Museum konnten die Schüler eindrucksvoll erleben, wie sich der Alltag der Jüdischen Bevölkerung im Nationalsozialismus verdüsterte – schon lange bevor es zu Gewalt gegen Juden kam. Auch von dem Besuch des ehemaligen Stasi-Gefängnisses – die Führung wurde von ehemaligen Gefangenen geleitet -  waren die Schüler sehr beeindruckt. Zwischen den Programmpunkten war das Erleben und eigenständige Erkunden der Großstadt Berlin - Shopping inklusive -  eine wichtige Erfahrung. Dazu gehörte auch eine nächtliche U-Bahn-Fahrt zum erleuchteten Brandenburger Tor. Das bunte Treiben am Brandenburger Tor – Maler, Straßenmusiker und dicke Limousinen – erzeugten die entsprechende Großstadtatmosphäre. 

 

 

Am letzten Tag bot eine Schifffahrt auf der Spree die Möglichkeit, die bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Innenstadt entspannt  und bei Sonnenschein zu erleben.
Alle Beteiligten sind sich einig – Berlin muss man gesehen und besucht haben.

 

Text und Bild: Michael Weigand