Toleranz führt zu Frieden...

Klassenübergreifendes Toleranz-Projekt der Schulsozialpädagogik 

 

Toleranz führt zum Frieden und ist außerdem eine wichtige Einstellung, wenn man im Klassen- und Schulverband entspannt und freundlich miteinander leben und lernen will. Das sind wichtige Gründe, die es wert sind, dem Wert Toleranz ein Projekt zu widmen. Das Wort „Toleranz“ kommt aus dem Lateinischen und bedeutet so viel wie „ertragen, erdulden, aushalten“. Sind wir tolerant, dann können wir es aushalten, wenn andere Menschen andere Meinungen haben als wir. Wir freuen uns über die Unterschiede der Menschen. Wir finden es gut, dass andere nicht genauso aussehen, denken, sprechen, handeln, fühlen oder glauben wie wir. Wir sind anderen gegenüber geduldig und respektvoll. Viele Schüler*innen und Klassen der Johannes-Still-Schule haben sich in den vergangenen Wochen und Monaten mit Toleranz und Frieden beschäftigt. Einige Ergebnisse davon sind in einer kleinen Ausstellung im Eingangsbereich von Gebäude 2 zu sehen. Die Kinder der beiden SVE-Gruppen (Leitung: Christina Ploetz und Michael Ertl) haben mit ihren bunten Handabdrücken die Überschrift der Ausstellung, nämlich das Wort „Toleranz“, wunderschön bunt gestaltet.

 

Die Schüler*innen der Klasse 4 unter der Leitung von Frau Isabel Zaiß haben sich die Frage gestellt, was Frieden für sie bedeutet und ihre Ergebnisse auf einer Stellwand präsentiert. 

Die Klasse 1A/2 (Klassenleitung: Anna Sporkert) hat sich mit einer Geschichte dem Wert Toleranz genähert. In der Geschichte „Lenas Traum“ von Roland Bühs (1998) träumt Lena, dass alle um sie herum genau so sind, wie sie selbst. Schnell stellt sie fest, dass das auf Dauer sehr langweilig und anstrengend werden würde. Nach der Geschichte haben die Schüler*innen „ihre“ Lebenswelt und alles, was dazugehört, gemalt. Das Ergebnis zeigt die Stellwand „Meine Welt ist bunt“. 

Die beiden Schülersprecherinnen, Corinna Weber und Sabrina Haringer (Danke an Klassenleiter, Ralph Rappl und SMV-Betreuer, Simon Schwarzenbeck!), haben sich zusammen mit Frau Dietz auf den Weg durch die Stadt gemacht. Sie konnten einige Eggenfeldener Bürger*innen einschließlich des Bürgermeisters, Herrn Martin Biber, für eine entschiedene Äußerung für Toleranz und gegen Rassismus gewinnen (siehe auch Homepage: „Schulleben“ – „Besuch beim Bürgermeister“). Auch diese Ergebnisse sind zusammen mit Fotos auf einer Stellwand festgehalten. 

Wie eingangs festgestellt wurde, hängen Toleranz und Frieden eng zusammen. Dies verdeutlicht die Stellwand der Klasse 3/4 (Klassenleitung: Katharina Kurz), die ihre individuell und farbenfroh gestalteten Friedenstauben, verbunden mit dem Peace-Zeichen, präsentiert. 

Ein „Schulbaum“, an dem beinahe alle Schüler*innen mit einem selbst gestalteten Blatt mitgewirkt haben, rundet die Ausstellung ab. Er soll zeigen: Wir sind alle Blätter an einem Baum, keins dem anderen ähnlich, das eine symmetrisch, das andere nicht, und doch alle gleich wichtig dem Ganzen. 1 Danke an die ganze Schulfamilie für ihre Mitarbeit! 

Text und Bild: S. Dietz