Verabschiedung unseres Schulleiters

Abschied von lieben Kollegen

Die Schulfamilie der Johannes-Still-Schule verabschiedete auf einer Versammlung aller Mitarbeiter ihren Schulleiter Werner Hacker, der seit 9 Jahren die Schule leitete und nach diesem Schuljahr in den Ruhestand geht.

Doch zuvor galt es, Abschied zu nehmen von Mitarbeitern, die die Schule verlassen. Die stellvertretende Schulleiterin, Claudia Moosburger, bedankte sich bei Christina Plötz, die drei Jahre in der Stütz- und Förderklasse arbeitete und bei den beiden Praktikanten Anita Aigner und Jari Freudenstein für ihren engagierten Einsatz an unserer Schule. Aus dem Kollegium verabschiedete Schulleiter Hacker fünf  verdiente Kollegen:  Christina Lehner, sie war nach der ersten Staatsexamen für ein Jahr als Mobile Reserve an unserer Schule; die Fachlehrerin Julia Lerbinger, sie war  für ein Jahr an unserer Schule und begleitete die Abschlussschüler bei den Prüfungen in Hauswirtschaft;  Christian Führmann und Matthias Huber, beide waren vier Jahre an unserer Schule und waren als mit großem Einsatz als Klassenlehrer tätig und Birgit Stromer. Sie war 15 Jahre an unserer Schule  – zunächst in der SVE, später als Klassenlehrerin in den DFK-Klassen.  Mit zahlreichen  Anregungen habe sie sich  um die Schule verdient gemacht – die Adventswerkstatt, die Birgit Stromer initiierte und sei wahrer „Publikumsmagnet und müsse in jedem Falle weitergeführt werden.

In einem Bilderrückschau blickten  die beiden Konrektoren Claudia Moosburger und Michael Weigand auf die vergangenen Jahre mit Schulleiter Werner Hacker zurück. Seine wertschätzende Art im Umgang mit allen Mitarbeitern  und die Ermutigung der Kollegen bei der Umsetzung ihrer Ideen zog sich wie ein roter Faden durch den Rückblick. Auf die Initiative  von Werner Hacker geht  die Einführung der beiden Stütz- und Förderklassen sowie die Ausweitung der Nachmittagsbetreuung durch die Offene Ganztagsklasse zurück. Vielfältige Projekte in Zusammenarbeit mit anderen Schulen (das Kooperativer Fußballturnier; die Lesepatenschaft mit der Realschule), dem Theater (Patenschaft des Theaters mit einer Klasse) und der Pfarrei (ausgezeichnet mit dem Sozialpreis der PNP) sind Beleg für die Öffnung der Schule nach außen unter Werner Hacker. Die Schulversammlungen mit dem Anliegen, besondere Leistungen zu würdigen, tragen die Handschrift des scheidenden Schulleiters.

Eine Highlight der Verabschiedung war, dass sie Schüler – bedingt durch die Corona-Regeln konnten die  Schüler persönlich an der Verabschiedung nicht teilnehmen –  „filmisch“ ihren Schulleiter grüßten. Jedes Klassenzimmer öffnete sich und die Schüler ließen durch ihre erfrischenden und rührenden Beiträge das Herz des Schulleiters höher schlagen. Und es gab noch ein Gruß  von den Schülern an ihren Schulleiter: Die Religionslehrerin Frau Weißhartinger überreichte Werner Hacker einen Olivenbaum. An den Zweigen hingen Blätter, auf denen die Schüler ihre Grüße und Wünsche an Werner Hacker gestalteten.

Werner Hacker bedankte sich bei allen für die gute Zusammenarbeit. Es sei ihm stets wichtig  gewesen, ein Klima zu schaffen, in dem alle Mitarbeiter gerne an der Johannes-Still-Schule arbeiteten. Die Anliegen der Schüler und Eltern seien ihm immer wichtig gewesen. Die vielen positiven Rückmeldungen zeigten ihm, dass dies gut gelungen sei. 

Das Schlusswort hatte Christine Hacker, die Frau des Schulleiters, die in persönlichen Worten dem Kollegium dankte. Ihr Mann sei immer gerne an die Schule gefahren und habe die gute Atmosphäre an der Schule geschätzt.
Nach der Verabschiedung in der Aula blieb noch genug Zeit, sich im Freien zusammenzusetzen und Erinnerungen auszutauschen – Vielen Dank für die schöne Zeit mit unserem Schulleiter Werner Hacker.

Text und Bild: M. Weigand